Lesen Sie auf dem TYTOBLOG, wie Sie Industrie- und Gewerbehallen intelligent und wirtschaftlich beheizen können. Wir stellen Ihnen drei dezentral flüssiggasbefeuerte Hallenheizungs-Systeme vor – für jede Hallenart ein effektives und kostengünstiges Heizsystem.

Industrie-, Produktions- und Lagerhallen zu beheizen ist eine sehr anspruchsvolle Aufgabe. Über offene Hallentore dringt immer wieder Kaltluft in die Halle während Mitarbeiter nicht im Kalten arbeiten möchten. Darüber hinaus müssen auch diese Gebäude die gesetzlichen Vorgaben, wie die Energieeinsparverordnung (ENEV), das Gesetz zur Förderung Erneuerbarer Energien (EEWärmeG) bzw. das Erneuerbare-Wärme-Gesetz Baden-Württemberg (EWärmeG), erfüllen.

Die drei Hallenheizungs-Systeme haben den Vorteil, dass die genutzte Energie Flüssiggas besonders effizient ist und sich somit deutliche Energieeinsparungen gegenüber konventionellen Systemen erzielen lassen. Die gesetzlichen Vorgaben können kostengünstig und ohne irgendwelche Ersatzmaßnahmen erfüllt werden.

 

Welches Heizungssystem für welche Halle am besten geeignet ist, hängt davon ab, wie hoch die Halle ist und wie sie genutzt wird.

 

Hellstrahler, Dunkelstrahler, Hallenheizung, Infrarotheizung

Hallenheizung funktioniert nach dem Prinzip der Sonne

Sowohl Hell- als auch Dunkelstrahler erzeugen Strahlungswärme. Sie funktionieren nach dem Vorbild der Sonne. Infrarotstrahlen (Wärmestrahler) durchdringen die Luft nahezu verlustfrei. Erst beim Auftreffen auf eine Oberfläche wird die Energie in behagliche Wärme umgewandelt. Das heißt, Strahlungswärme wirkt lokal – dort, wo sie an Arbeits- oder Produktionsplätzen benötigt wird. Dabei ist die Lufttemperatur deutlich niedriger als sie durch die Strahlungswärme empfunden wird. Durch die geringe Temperaturdifferenz zwischen Innen- und Außentemperatur geht weniger Wärme verloren – das spart Energiekosten.

Dezentrale Hallenheizungen arbeiten ohne Verteilungssystem nahezu verlustfrei, die entstehenden Wärmeverluste bleiben im Raum. Die Räume können in Zonen (Regelkreise) eingeteilt und dadurch sehr flexibel beheizt werden. Weitere Vorteile sind geringe Aufheizzeiten, gleichmäßige Wärmeverteilung, geräuscharm, keine störenden Luftbewegungen und sehr geringer Wartungsaufwand.

 

Infrarot-Hellstrahler

Hellstrahler haben die höchste Oberflächentemperatur von rund 900 °C. Damit sind sie die leistungsstärkste Wärmequelle, um Hallenflächen punktgenau zu beheizen: Ohne Geräuschbelästigung und ohne Luftbewegungen, die Staub aufwirbeln könnten. Von allen Hallen-Heizsystemen hat der Hellstrahler die kürzeste Aufheizzeit. Die entstehenden geringen Abgasmengen können aufgrund der schadstoffarmen Verbrennung indirekt über die Raumluft abgeführt werden. Ventilatoren sorgen für Frischluft-Zufuhr. Der Wirkungsgrad dieses Systems liegt bei 95 Prozent.

Hellstrahler eignen sich besonders für Hallen ab 5 Metern Höhe.
Einsatzgebiete: Produktionshallen, Sporthallen, Kirchen, Stadien, Hallen mit unzureichender Wärmedämmung, häufig offen stehende Hallen, Hallen mit wechselnden Beheizungsanforderungen

Infrarot-Dunkelstrahler

Dunkelstrahler erzeugen eine breite Wärmestrahlung. Durch Verbrennung eines Sauerstoff-Flüssiggasgemisches wird das umlaufende Rohr stark erhitzt und dadurch mit Energie „aufgeladen“, die in Form von Strahlungswärme abgegeben wird. Die Oberflächentemperatur der Strahler liegt bei ca. 500 °C. Der Wirkungsgrad der Anlage ist sehr gut – optimal in Kombination mit Brennwerttechnik – und der Bedarf an Hilfsenergie gering. Es entsteht keine Luftbewegung und die Geräuschbelastung ist sehr gering. Die Abgase werden über Abgasleitungen  aus der Halle geführt.

Dunkelstrahler eignen sich für Hallen ab einer Höhe von 3,50 Metern.
Einsatzgebiete: Kfz-, Lager- oder Mehrzweckhallen, Getränkemärkte, Gewächshäuser, Versammlungsräume, Werkstattgebäude

Warmluftheizungen

Für kleinere Hallen mit einer Deckenhöhe unter 3,50 Metern eignet sich eine Warmluftheizung mit Flüssiggas. Besonders energieeffizient arbeiten Warmluftheizungen in Kombination mit Brennwerttechnik und/oder Wärmerückgewinnung. Warmluftheizungen lassen sich sehr fein regulieren, so dass der Brennstoff optimal ausgenutzt wird und die Heizung sparsam arbeitet. Direktbefeuerte Flüssiggas-Warmlufterzeuger geben ihre Energie über einen Wärmetauscher an die von einem Ventilator angesaugte Raum- oder Frischluft ab. Je nach Möglichkeit kann die Anlage als Umluft-, Außenluft- oder Mischluftanlage betrieben werden.

Einsatzgebiete: Kfz-, Lager- oder Mehrzweckhallen, Getränkemärkte, Gewächshäuser, Versammlungsräume, Werkstattgebäude

Haben Sie Fragen zur Beheizung von Hallen. Dann schreiben Sie mir eine E-Mail.

Viele Grüße
Ihr

Hans-Peter Brückner

Hans-Peter Brückner

Produktmanager Süd-West

 

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