Langsam geht es los, der Winter steht vor der Tür und vieles muss dafür noch fit gemacht werden. Als erstes denken wir dabei meist an unser Auto. Die Winterreifen werden aufgezogen, das Spritzwasser mit Frostschutz wird augefüllt und ganz fleißige legen noch eine extra Wachsschicht als Lackschutz auf. Auch alle Pflanzen werden winterfest gemacht, bevor diese ins Winterquartier umziehen. Das Wichtigste wird leider oft vergessen. Die Heizung winterfest machen!

Bevor wir in unser Haus gezogen sind, haben wir uns daher ausführlich bei unserem Heizungsbauer informiert, um unsere Heizung jedes Jahr winterfest zu machen. Denn eine Heizung braucht eine gute Pflege, gerade dann, wenn sie bald im Dauereinsatz steht. Deshalb machen Sie den Heizungs-Check, bevor die Heizperiode beginnt. Das gibt nicht nur Sicherheit und damit ein gutes Gefühl, sondern spart auch Heizkosten – weil dann die Anlage effizient läuft.

Tipps für den Heizungs-Check:

Heizkörper entlüften

Das sollte einmal im Jahr durchgeführt werden. Es garantiert, dass kontrolliert Wärme im Wohnraum effektiv abgegeben wird. Am bekanntesten ist das manuelle Entlüften des Entlüftungsventils am Heizkörper. Wer langfristig diesen Job gerne abgeben möchte, lässt sich einen automatischen Entlüfter einbauen. Der hat den Vorteil, dass kein Heizungswasser austritt.

Heizkörper reinigen

Reinigen Sie Ihre Heizkörper regelmäßig gründlich, denn eingebrannter Dreck reduziert die Leistung des Heizkörpers bis zu 30 Prozent. Nehmen Sie dazu den Heizkörperdeckel ab, saugen Sie die Rückseite des Heizkörpers ab – vorzugsweise mit einer Staubsauger-Fugendüse oder einem weichem Schwamm. Eingebrannte Flecken am besten neu streichen.

Wasserdruck prüfen

Nach dem Entlüften muss der Druck des Heizungswassers geprüft werden. Dieser soll innerhalb des rot markierten Bereiches am Manometer liegen. Der ideale Druck liegt bei etwa 1,5 bar. Mindestdruck liebt bei etwa 1,25 bar. Bei der Überprüfung des Wasserdrucks sollte in jedem Fall die Heizung laufen, da sich Wasser bei Erwärmung ausdehnt. Wer den Wasserdruck langfristig im Blick hat, beugt so Dichtungsverschleiß vor und ein  Sauerstoffeinschluss wird vermieden.
Die Heizungsanlagen die nicht für die Warmwasserbereitung zuständig sind, sind in der Regel im Sommer außer Betrieb. Daher muss unbedingt die Heizungspumpe geprüft werden, um auszuschließen, das sich diese festgesetzt hat. Sollte sich die Heizungspumpe tatsächlich festgesetzt haben, so in jedem Fall einen Heizungsbauer hinzuziehen.

Heizungskurve optimal einstellen

Viele Heizungskurven laufen in der Regel auf Werkseinstellung und sind daher nicht optimal auf das Gebäude abgestimmt. Dabei spart eine optimal eingestellte Heizungskurve. Denn die Wärmeverluste im Heizkreislauf sind geringer und der Heizkessel muss weniger arbeiten, dadurch reduziert sich der Brennstoffverbrauch und der Verschleiß nimmt ab. Die Laufzeiten werden optimiert – der Nutzungsgrad steigt. Die Heizkurve sollte dabei möglichst niedrig stehen. Die Verschiebung der Heizkurve sollte auf 3 – 5 Grad eingestellt sein. Die Nachtabsenkung sollte im Idealfall auf 16 Grad Innentemperatur eingestellt sein, damit der Heizkessel in der Nacht abschaltet. Die Heizungspumpe sollte ebenfalls nachts Pause machen.

Hier finden Sie praktische Tipps, wie Sie die Heizungskurve bei Bedarf optimal einstellen.

Noch ein letzter Hinweis: Macht Ihr Heizkörper nach der Sommerpause und dem ersten Betrieb Geräusche oder stellen Sie eine ungleichmäßige Wärmeverteilung fest? Dann sollte ein hydraulischer Abgleich von einem Heizungsbauer durchgeführt werden. So dass Heizkessel, Heizpumpe und Heizkörper verlustarm miteinander funktionieren.

Nach diesem Check sind Sie für die kalte Jahreszeit gerüstet.

 

Genießen Sie die kalten Wintermonate und bleiben Sie drinnen unbeeindruckt von der Kälte draußen.

Ihre

 

Caroline Meyr

Caroline Meyr

Teamleiterin Privatkunden

 

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