Ich kann mich noch ganz genau erinnern: Am 1. September 2013 begann ich meine Ausbildung als Bürokauffrau bei Tyczka Totalgaz. Die ersten Monate waren unheimlich spannend, anstrengend, informationsintensiv und sehr lehrreich.

Mittlerweile habe ich so gut wie alle Abteilungen durchlaufen und kann es kaum glauben, dass ich schon fast am Ende meiner Lehrzeit angekommen bin.

Viele interessante Abteilungen waren dabei. Wobei ich zugeben muss, dass es Abteilungen gab, in denen es mir besonders gut gefallen hat. Dank der Unterstützung der Kollegen und der Ausbildungsbeauftragten, die es in jeder Abteilung gibt, konnte ich aber aus jeder Abteilung neues Wissen mitnehmen.

Paten helfen beim Einstieg ins Berufsleben

Zu Beginn  der Ausbildung bekommt ein Azubi, der schon weiter in seiner Ausbildung ist, die Aufgabe, einen Neuling an die Hand zu nehmen –  „Pate“ unterstützt „Patenkind“ sozusagen. Das ist klasse, weil sich die Neuen mit all ihren Fragen an ihren Paten wenden können. Das erleichtert das Reinfinden in das Berufsleben enorm. Ich habe schnell gemerkt, dass uns von Anfang an viel Verantwortung übertragen wird.

Die Ausbildung in meinem Unternehmen geht weit über die normale Ausbildung hinaus. So werden uns eine Reihe von Schulungen und Seminaren angeboten, um uns weiterzuentwickeln – das reicht z.B. von Kommunikation über den Umgang mit Reklamationen bis zu Benimmregeln à la Knigge oder  Zeit und Selbstmanagement. Zudem übernehmen wir den Postdienst: wir bearbeiten die Eingangspost, geben sie an den zuständigen Mitarbeiter weiter und wir machen die Ausgangspost fertig. Dabei bekommen wir schon sehr viele Sachverhalte mit und lernen die Zuständigkeiten kennen.

Jedes Jahr gibt es Azubi Projekte. Der Auftrag kann z.B. lauten, die Ausbildungsseite auf unserer Homepage aufzufrischen, oder den Tag „Berufswelt – Hautnah“ zu planen. An diesem Tag besuchen Schüler von verschiedenen Schulen unser Unternehmen. Sie bekommen Einblick in die Firma und zu unserem Produkt, aber hauptsächlich zu unseren Ausbildungsberufen. Diesen Tag und das Programm dazu organisieren die Azubis in Eigenregie. Ein Azubi ist Teamleiter, der das Zepter in der Hand hat und sich um die Aufgabenverteilung kümmert.

Das schätze ich an meiner Ausbildung, dass ich gefordert und gefördert werde.

Meine persönlichen drei Highlights

Meine erste Weihnachtsfeier war sehr aufregend, denn gemeinsam mit einer anderen Auszubildenden habe ich mich entschlossen, die alljährige „Gute Tat“-Rede zu halten. Das war eine ganz schöne Herausforderung, schließlich saßen ca. 250 Mitarbeiter und lauschten gespannt unseren Worten. Diese Aufgabe gut gemeistert zu haben, gab mir aber das Gefühl, dass ich die weiteren Aufgaben der Ausbildung bestimmt auch schaffen werde.

Als ich im Marketing war, durfte ich mit der Marketingleiterin zu einen Fototermin nach Heilbronn fahren. So eine Gelegenheit bietet sich nicht so oft. Dieser Kunde recycelt Plastik, Tüten, Joghurt Becher, PET Flaschen mit selbst entwickelten Maschinen, die mit Flüssiggas angetrieben werden. Ein Foto dieses Shootings zierte dann die Titelseite unserer Kundenzeitschrift.

Die Auszubildenden dürfen – immer zur zweit – für eine Woche die Niederlassung Leipzig besuchen.  Der Austausch ist insofern wichtig, weil es in Leipzig Abteilungen gibt, die wir in Geretsried nicht haben. Dort konnten wir die „fehlenden Abteilungen“  und die Leipziger Kollegen kennenlernen. Jeden Tag waren wir in einem anderen Team und konnten dort Eindrücke gewinnen, die uns helfen, die Unternehmensprozesse besser zu verstehen. Die Fahrt mit dem ICE, die freundlichen Kollegen in Leipzig, Leipzig, die Stadt an sich – Auerbachs Keller– all das, war ein einmaliges Erlebnis.

Fast am Ende meiner Ausbildung kann ich für mich das Fazit ziehen: ich habe mir den richtigen Lehrbetrieb ausgesucht, denn ich fühle mich gut ausgebildet und gerüstet nach meiner Abschlussprüfung neue spannende Aufgaben übernehmen zu können.

Theresa Auerbach

Auszubildende

 

Theresa Auerbach

Auszubildende