Liebe Leserinnen, lieber Leser,

Sie erinnern sich noch an unser Bekenntnis zur nachhaltigen Unternehmensführung? Heute schreibe ich über ein Thema zur ökologischen, ich möchte sogar behaupten, ökonomischen Nachhaltigkeit – die E-Mobilität. Nun werden Sie sich fragen, was bringt einen Flüssiggasversorger dazu, sich mit E-Mobilität zu beschäftigen? Der Feind im eigenen Lager? … möchte man im ersten Augenblick meinen. Doch konzentrieren wir uns auf den zweiten Augenblick, denn der hat es vor Nüchternheit in sich.

Primärenergie optimal nutzen

Ich habe auf der einen Seite ein Bedürfnis nach Behaglichkeit. Das hat in aller Regel mit einer wohlig warmen Wohnung zu tun. Auf der anderen Seite habe ich ein Bedürfnis nach Mobilität. In erster Linie heißt das flexible Verfügbarkeit, für gewöhnlich ein Auto, das mich auch emotional anspricht. Verbinde ich diese beiden Bedürfnisse mit dem ökologischen und ökonomischen Grundgedanken, dann liegt es nahe, dass ich die dafür benötigte Primärenergie optimal nutze. Damit wenig ungenutzt in die Umwelt verpufft oder als Schadstoff zurück bleibt. Und nicht zuletzt schont es den Geldbeutel.

Rezept für optimale Energienutzung

Als Ingenieur würde ich sagen: kein Problem, die Lösungen gibt es schon alle. Man nehme ein Flüssiggas-Blockheizkraftwerk (BHKW), erzeuge damit Strom mit größtmöglichem Nutzungsgrad, um damit auch nahezu verlustfrei ein E-Auto zu fahren. Die anfallende Wärme nutze ich für die Heizung. Ergänzend eine Photovoltaik-Anlage aufs Dach, damit – wenn die Sonne scheint – das BHKW entlastet wird und mit der Sonne Strom erzeugt werden kann.

Da stellt sich die Frage, warum machen wir das nicht schon lange so? Gründe dafür gibt es viele. Aber einer sticht besonders heraus. Wäre nicht vor vielen Jahren das günstige Erdöl gewesen hätte sich die Mobilität möglicherweise anders entwickelt. Doch so baute die komfortable Mobilität auf der günstigen Verfügbarkeit des Erdöls auf. Das hat sich bis zum heutigen Tag nicht wesentlich geändert. Mit Blick in die Zukunft kommen wir aber an knapper werdenden Ressourcen, steigender Umweltbelastung und steigenden Erdölpreisen nicht vorbei. Das Bedürfnis nach Wärme und Mobilität muss auf eine effizientere Art und Weise gestillt werden. Kein einfacher Weg, denn wer will schon etwas verändern?

Neuerungen brauchen Mut und Neugier – auch E-Mobilität

Allein die Vorstellung, sich vom traditionellen Auto mit Kolbenmotor zu verabschieden und sich in Zukunft mit einem E-Motor fortzubewegen, erzeugt im Autoland Deutschland höchstes Unbehagen und Skepsis. Presse und Stammtisch leisten den entsprechenden Beitrag. Wird Autofahren weniger komfortabel? Muss ich auf Luxus und auf Statussymbol verzichten?

Ich würde sagen, am besten Sie testen E-Mobilität selbst! Ansonsten hätten wir vor über 100 Jahren den Sprung von der Postkutsche zu den Vorfahren des heutigen Autos nie geschafft.

Vor einem halben Jahr wagte ich den Sprung in die E-Mobilität. Sind Sie interessiert, wie die ersten 10.000 Kilometer verliefen? Dann lade ich Sie heute schon zum nächsten Blog ein, in dem ich über die ersten Erfahrungen berichten werde. Ich freue mich auf Ihren Besuch!

Ihr
Markus Eder

 

Markus Eder

Geschätsführung Tyczka Totalgaz GmbH